Listenplatz 15:

Ursula Lethe, 66 Jahre, Rentnerin, Schulberg

 

Moin, moin und Grüß Gott von Ursula Lethe, 66 Jahre alt, Rentnerin, und wohnhaft seit 4 Jahren in Cham. Als „Preißin“ fühle ich mich hier pudelwohl und schätze an Cham vor allen Dingen die hier lebenden Menschen, die Idylle des Bayerischen Waldes und die Wohnanlage am Stadtpark mit behindertengerechter Ausstattung.
Gerade dadurch, dass ich schon viel rumgekommen bin und in mehreren norddeutschen Bundesländern, sowie nahe des dänischen Sozialstaates gelebt habe, ist mein Blick über den „Tellerrand“ sehr geschärft. Aufgrund multipler Erkrankungen ist mein Elektrorollstuhl mein ständiger Begleiter und mit meinem Ehemann, sowie meinem #Assistenzhund Otti mache ich damit die Stadt unsicher .
Geprägt durch meine familiäre Situation (Eltern waren Pflegefälle), kümmere ich mich seit über 30 Jahren um soziale Themen (Themen wie Pflege, Barrierefreiheit, Umgang mit Behörden und Krankenkassen).
Als #Inklusionsbotschafterin setze ich mich ebenfalls für spezifische Bereiche ein (insbesondere für Inklusion, Umsetzung der UN-Behindertenrechte, Stärkung der Selbstvertretung und Empowerment = Mitbestimmung behinderter Menschen) und engagiere mich gegen soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Mobbing.

Meine Hobbies sind – bedingt durch meinen erlernten, jahrzehntelang ausgeübten Beruf im Rechtswesen – Lesen von Romanen, Gesetzestexten bzw. sozialen Veröffentlichungen (Behinderung, Bauen und Wohnen, Barrierefreiheit, Pflege, Senioren etc.), sowie u. a. auch Mitwirkung am Assistenzhundegesetz.

Ich setze mich ein für
• ein zukunftsträchtiges Seniorenheim am bisherigen Standort incl. Mitbestimmungsrecht/ Miteinbeziehung der Bewohner,
• alternative, bezahlbare Wohnformen für Menschen mit Behinderung und Senioren zur Sicherstellung eines selbstbestimmten Lebens,
• für Barrierefreiheit in allen Bereichen, denn ohne diese ist ein selbstbestimmtes Leben im Alter und bei Behinderung nicht realisierbar,
• eine unabhängige Kontakt- und Beratungsstelle für Bürger (z.B. Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen etc. als Peer to Peer = selbst Betroffene helfen anderen Betroffenen),
• Begegnungsstätte für ALLE (alt – jung – behindert – nichtbehindert) Bürger der Stadt Cham.

Da ich von Claudias Engagement überzeugt bin, unterstütze ich sie auf dem Weg ins Bürgermeisteramt. Als Bürgermeisterin traue ich ihr zu, dass sie nicht nur die Haushaltspolitik im Blick hat, sondern sich auch für die sozialen Bedürfnisse der Chamer Bürger einsetzt und diese vielfältig umsetzt.

 

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