Listenplatz 18:

Klaus-Dieter Becker, 76 Jahre, Soldat a.D., Ortsteil Janahof

 

Ich lebe seit April 2014 in Cham, weil hier die ärztliche Versorgung für mich und meine Tochter gewährleistet ist. So gefällt es uns in Cham und gerne engagiere ich mich, soweit es meine Gesundheit zulässt. Man sieht mich meistens in der Quadfeldmühle mit meinem Hund spazieren gehen. Das ist ein sehr schönes Gelände, aber die Zerstörungswut einiger Weniger dort macht mich wütend. Ich finde, die statt sollte dort öfter kontrollieren.

Im Jahr 2016 wurde ich gebeten beim Arbeitskreis „Landkreis Cham Inklusiv“ mitzumachen, da ich ein großes Wissensfeld über Themen habe, die Menschen mit Behinderungen betreffen. Diese Mitarbeit führt dazu, dass ich bestimmte Probleme von Behinderten immer wieder anspreche und auf die gesetzlichen Bestimmungen hinweise. Da bin ich auch hartnäckig. Umso mehr freut es mich, dass meine Hartnäckigkeit Früchte trägt, z.B. dass im Herbst 2018 die Scheurer-Kreuzung behindertengerecht umgebaut wurde.
Fast 10 Jahre bin ich auch zum Helfen in die Ukraine gefahren, denn ich bin schon lange Jahre ehrenamtlich beim Deutschen Bundeswehr Verband tätig. Wir haben dort Menschen nach der Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt, z.B. in dem wir dringend benötigtes Material und Gebrauchsgüter in Altenheime gebracht haben, aber die dort Verantwortlichen mussten die Verteilung selbst organisieren.

Wenn man als Fußgänger in der Stadt unterwegs ist, muss man sehr schnell sein. Autofahrer nehmen oft wenig Rücksicht, gerade wenn man eine Straße nicht so zügig überqueren kann. Ich würde mir zum einen mehr Verkehrskontrollen wünschen, aber vor allem, dass die Menschen wieder mehr Rücksicht auf einander nehmen.

Ich habe Claudia zwar als eine durchaus durchsetzungsstarke Frau kennengelernt, zugleich gefällt mir aber die Art, wie sie mit anderen Menschen umgeht. Wertschätzend und rücksichtsvoll.

 

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